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Das letzte Spiel gegen Luhdorf/Scharmbeck war für die männliche A-Jugend der HSV Nordstars wohl ein Wachmacher. Man kann doch nicht jedes Spiel mit links gewinnen.
Doch erst sah es vor dem Spiel am 13.11.16 gegen die SG Misburg mager aus. In der Trainingswoche vor dem Spiel waren teilweise nur 4 Spielfähige Spieler beim Training. Viele Verletzungen und Krankheitsfälle machten den Trainern Nei Portela und Gunnar Rump das Leben schwer. Am Wochenende wurde dann aber wieder mit zwei Auswechselspielern angereist. Da das Spiel der vorigen Woche leider ausfallen musste, waren die Nordstars nur noch auf Tabellenplatz 2. Der Gegner war auf Tabellenplatz 4, also stellte man sich auf ein eher schwieriges Spiel ein und war top motiviert. Das sah man direkt beim Aufwärmen bei Torwart Daniel Schramm, dem man ansehen konnte, wie viel Bock er auf das Spiel hatte.
Das Spiel fing ausgeglichen an und es war ein Hin und Her, bis sich das Team absetzten konnte und nach 22 Minuten mit 4:10 führte. Es war für den Rückraum erstaunlich leicht Tore zu erzielen, was sich nach dem Spiel erklärte als man in der Kabine im Gespräch mit dem gegnerischen Trainer herausfand, dass die letzte Woche in Misburg aufgrund der zuletzt sehr guten Leistungen unseres Kreisspielers Cem Karaca, ausschließlich die Verteidigung am Kreis trainiert wurde. Den Kreis hatte die Abwehr von Misburg auch gut im Griff und Cem erzielte lediglich ein Tor. Aber es wurde sich zu sehr auf den Kreis konzentriert und so konnte Rückraumspieler Bennet Ruffert 11 Tore erzielen. Auch Daniel Schramm hatte im Tor gezeigt was er kann und eine starke Leistung abgeliefert. Auch wenn die Misburger stark und motiviert aus der Halbzeit kamen und den Abstand auf vier Tore verkürzen konnten, gaben die Nordstars das Spiel nicht mehr aus der Hand. Nach Abpfiff wurde ein Spielstand von 21:31 in der Halle angezeigt, den die Schiedsrichter bestätigten. Auswärtssieg. Super gespielt. Weiter so!
Nächstes Wochenende kommt mit dem vermutlich stärksten Gegner Sehnde, die bis jetzt, wie die Nordstars noch ungeschlagen sind, ein sehr wichtiges Spiel auf die Jungs zu. Aber wenn dich Jungs sich beim Training zusammenreißen und beim Spiel alles geben, sollte auch in Sehnde der nächste Sieg geholt werden.
Daniel Schramm(3 gehaltene 7-Meter), Melvin Rinkleff(1), Bennet Ruffert(11), Konstantin Zietz(1), Cem Karaca(1), Marten Hintze(5), Lukas Bade, Ricardo Schmidt(6), Justus Tilmann(6)

Bennet Ruffert

Am 06.11. sind wir nach Mellendorf gefahren, um unseren Gegnern Mellendorf TV gegenüber zu treten. Es war unser viertes Spiel in der Landesliga und wir sind mit Motivation hingefahren. Wir hatten Startschwierigkeiten und lagen mit 4:0 hinten, als wir uns etwas gefangen haben und das erste Tor geworfen haben. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit blieben unsere Gegner in Führung. Die andere Mannschaft war schnell und stark, wodurch wir im Angriff Probleme hatten unsere Spielzüge zu spielen. Am Ende der zweiten Halbzeit stand es 21:11. In der zweiten Halbzeit haben wir etwas besser gespielt und konnten am Anfang verhindern, dass der Punktabstand noch größer wird und wir haben mehr Spielzüge gespielt. Doch es gab ehrere Tempogegenstöße der Gegner, wodurch der Abstand größer wurde. Leider haben wir das Spiel mit 41:26 Toren verloren, aber sind motiviert auf das Rückspiel. Es ist ärgerlich, dass wir verloren haben, aber wir werden an uns arbeiten und uns bessern. Gespielt haben Zoe, Luca, Anni, Louisa, Sina, Silav, Marie, Vanessa, Isi, Vanessa und Larene.

Nach den sehr guten Leistungen der männlichen A-Jugend der HSV Nordstars in den ersten drei Spielen der Saison, kommen die Jungs von Nei Portela und Gunnar Rump nicht gut aus den Herbstferien. Am 23.10.16 ging es gegen die SG Luhdorf/Scharmbeck und das Team begann wie gewohnt mit einer sehr starken Abwehr. Der Gegner fand keinen Weg zum Tor. Gefühlt zwei Minuten dauerte es, bis der Arm des Schiedsrichters den Weg in die Höhe fand. Nach Ballgewinn verspielten die Nordstars den Ball sehr leichtfertig , vergaben sichere Torchancen und warfen den gegnerischen Torwart warm. Doch auch die SG schaffte es nicht die Abwehr zu durchbrechen und so stand es nach 15 Minuten gerade mal 3:3. Das Spiel setzte sich sang- und klanglos fort. Mit überhetzten Abschlüssen, unnötigen Ballverlusten und unüberlegtem Meckern in Richtung Schiedsrichter machten sich die Nordstars das Leben schwer. Doch auch das Schiedsrichterteam war nicht in Topform und bestrafte die Nordstars etwas zu hart. Ganze 10 mal 2 Minuten für das Team der HSV Nordstars standen am Ende auf dem Spielprotokoll, wobei zwei der Strafen wegen Meckerns gegen die Schiedsrichter gegeben wurden. Dazu kamen sechs 7 Meter für den Gegner. Mit 10:11 für Luhdorf/Schrmbeck gingen die Jungs enttäuscht in die Halbzeit. Doch auch nachdem es in der Kabine ordentlich gekracht hatte, flog der Ball nach Wiederanpfiff direkt ins Aus. Die Nordstars schwächelten weiter und der Gegner baute die Führung auf vier Tore aus. Erst 13 Minuten vor Spielende wachte das Team auf und konnte in der 50‘ mit Teamgeist und gegenseitiger Motivation zum 20:20 ausgleichen. Dann war es ein Hin und Her, bis es eine Minute vor Ende 23:23 stand und der Gegner im Ballbesitz war. Diesmal machten die Schiedsrichter den Nordstars ein Geschenk und gaben ein lächerliches Stürmerfoul. Die Jungs spielten endlich mal einen anständigen Angriff und konnten durch ein gutes Anspiel Cem Karaca am Kreis freispielen, der die Nerven hatte, das Tor zu machen. Trotz Führung waren noch 11 Sekunden zu spielen. Der Gegner versuchte schnellstmöglich noch ein Tor zu erzielen, was Cem mit einem groben Foul, welches ihm die dritte 2 Minuten Strafe, also die rote Karte einhandelte, zu verhindern wusste. Dank des Fouls hatte der Gegner eine ungünstige Ausgangslage. Es waren nur noch 2 Sekunden zu spielen und der Freiwurf war etwa 12 Meter vom Tor entfernt. Nach Ausführung des Freiwurfs konnten die Nordstars wieder foulen und die Zeit war abgelaufen, was einen direkten Freiwurf bedeutete. Die Mannschaft stellte sich zu einer Mauer zusammen um den Wurf zu blocken, doch der Schütze ließ sich zur Seite fallen um an der Mauer vorbei zu werfen, wodurch der Wurf nur schwach bei Torwart Daniel Schramm ankam, welcher den Ball fangen konnte. „Ein Pferd springt nicht höher als es muss“. Unschöner Sieg, trotzdem 2 Punkte und weiterhin Tabellenplatz 1 in der Landesliga. Vergessen und nach vorne schauen. Als nächstes geht es gegen MTV Eyendorf.

Spieler: Daniel Schramm(1 gehaltener 7 Meter), Justus Tilmann(5), Melvin Rinkleff(1), Marten Hintze(2), Lukas bade, Cem Karaca(8), Konstantin Zietz(1), Ricardo Schmidt(7), Bennet Ruffert

Bennet Ruffert

 

Am 22. Oktober ging es für uns, die weibliche B-Jugend, nach Nienburg, wo wir in unserem zweiten Landesliga-Spiel der Saison auf die zweite Mannschaft des HSG Nienburg trafen. Zunnächst gelang uns ein guter Start in das Spiel. Doch obwohl die ersten zwei Tore der Partie auf unser Konto gingen, bestand der Rest der Halbzeit aus einem Kopf-an-Kopfrennen, denn das Spiel war bis zum Ende der ersten Halbzeit ziemlich ausgeglichen. Trotzdem spielten wir konzentriert und obwohl wir mit Schwierigkeiten in der Abwehr zu kämpfen hatten, gelang uns die 9:11 Führung zur Halbzeitpause.
In der zweiten Halbszeit gelang uns in den ersten zehn Minuten zwar, den Vorsprung zu halten, doch der HSG holte auf und führte zwischenzeitlich. Gegen Ende wurde aus dem Spiel eine spannende Partie und wir verpassten den Sieg, oder mindestens den Ausgleich, nur um Sekunden, denn ein ärgerliches Tor in den letzten fünf Sekunden durch den HSG Nienburg machte aus dem 22:22 ein 23:22-Sieg für unsere Gegner. Trotz vieler verpasster Chancen, auch durch verworfenen 7 Meter, war das Spiel trotzdem ein gutes, spannendes Spiel, mit dem wir auf jeden Fall zufriedener waren als mit den vorherigen Spielen.
Es spielten Marie, Zoe, Isi, Vanessa, Luca, Larene, Maira, Louisa, Sina, Silav, Adelisa und Anni.

Im dritten Saisonheimspiel verlor die männliche B nach schwacher 2.Halbzeit mit 32:35 (17:13). Schön war es, dass unsere Handballanfänger Finn F. und Jeremy ihre ersten Punktspieltore erzielen konnten und dass wir 8 verschiedene Torschützen hatten. Schwach war die Abwehrleistung und auch die hohe Anzahl der technischen Fehler im Angriff. Der Gegner aus Loccum/Stolzenau konnte mit nur 7 Spielern am Ende verdient gewinnen. Der überragende Linksaußen konnte insgesamt 17 Tore erzielen und sein Kollege auf Rückraum Rechts 10. Hier wird es im Rückspiel darum gehen, den Hebel anzusetzen. Es spielten: Robin im Tor (6 geh. Bälle), Merten, Finn F. 1 Tor, Jeremy und Max 2, Liam 3, Luca 4, Lars 6, Finn O. und Lukas 7.

Eine Woche später ging es nach Seelze. Moritz Vater hatte sich bereit erklärt, das Spiel zu filmen, damit die Trainer das später den Jungs mal zeigen können. Nachdem in der Kabinenansprache das verlorene Spiel der letzten Woche abschließend besprochen wurde, war allen klar, wie es laufen sollte. Trotzdem stad es nach schneller 3:1-Führung wieder 4:4, weil Seelze mit einer recht ungewöhnlichen Angriffstaktik mit einem Kreisläufer auf Außen unsere Abwehr zunächst vor schwierige Aufgaben stellte. Über 7:4 waren es beim 11:5 dann aber doch schon 6 Tore Vorsprung und ein halbwegs beruhigender Halbzeitstand von 14:9. Allerdings hätten es auch schon einige Tore mehr sein können, wenn man nicht anfangs den großen Torwart unbedingt auf der halben Höhe hätte bezwingen wollen. Nach dem Seitenwechsel wuchs der Vorsprung langsam an und beim 12:22 waren es erstmals 10 Tore, die es dann auch bis zum Endstand von 31:21 blieben. Robin hatte zur Pause schon mehr Bälle gehalten als in der Woche zuvor, konnte sich aber noch steigern und hielt insgesamt überragende 16 Bälle bei nur 21 Gegentoren. Im Feld wurde viel gewechselt, so dass es gelegentlich zu sehr ungewöhnlichen Angriffsformationen kam. Darunter litt der Spielfluss etwas, aber die vielen Ballgewinne in der Abwehr führten weiterhin zu Toren durch Tempogegenstöße. Lars und Lukas waren sehr zielsicher und wenn die gute Schiedsrichterin nicht bei 2-3 Szenen gegen Ende schon etwas Mitleid hätte walten lassen, dann wäre das noch höher ausgegangen. Es spielten: Robin im Tor (16 geh. Bälle), Finn F., Merten und Jeremy 1 Tor, Luca, Finn O. und Moritz 2, Max 3, Lars 9 und Lukas 10/1.