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Am Sonntag um 8.00 Uhr morgens treffen wir uns vor der Turnhalle un Sarstedt. Alle noch etwas verschlafen starten wir mit dem Ziel ein Spiel zu gewinnen und nicht Letzter zu werden. Beim ersten Spiel sind wir noch etwas verschlafen und so geht es verloren. Doch dann werden die Mädchen munter und zeigen was sie in den letzten Monaten gelernt haben und wie viel Teamgeist sie aus Cuxhaven mitgebracht haben. Danach geht, auch durch die lautstarke Unterstützung der männlichen E-Jugend, kein Spiel mehr verloren. Nach der Vorrunde geht Ana zum Richtertisch, um zu schauen, wie es für uns weitergeht. Mit großen Augen kommt sie zurück und sagt nur "Finale"!! Die Freude war riesengroß! Am Ende wurde es ein fantastischer 2. Platz und die Mädchen durften zum ersten Mal aufs Treppchen. Wir waren uns alle einig, dass sich das frühe Aufstehen gelohnt hat und es schöner Sonntag war!
 

Ausgestattet mit Zelt, Isomatte, Schlafsack haben wir uns am Freitag beim TB Stöcken getroffen. Tatsächlich haben wir alles im Bus verstauen können, im Kofferraum und unter den Sitzen ist Platz für alles gewesen, was eine Beach-Handballerin so braucht. Ana und JoJo haben es geschafft, dass wir pünktlich losfahren konnten. Nach einem kleinen Stau und der hundertsten Frage, wann wir endlich da sind, haben wir Cuxhaven erreicht. Der Bus ist flott ausgeladen, die Zelte schnell aufgebaut. Es blieb also Zeit für ein köstliches Abendbrot auf unseren Picknickdecken. Vielen Dank an die Spielerinnen-Mütter, die uns so gut verpflegt hatten. Einem ausgiebigen Spaziergang auf der Cuxhavener Strandpromenade folgte das Zähneputzen und unser Schlafplatz im Zelt wurde aufgesucht. Nach einer kurzen Nacht (Cordula Grün können jetzt alle mitsingen) gab es ein  Frühstück mit Brötchen und Nutella. Unter blauem Himmel und bei strahlendem Sonnenschein sind unsere Spiele sind gut verlaufen, wir entwickeln uns zu Expertinnen im Penaltywerfen. Die meistgestellte Frage war: Wo ist dein Cappy, hast du dich auch eingecremt? und so sind trotz der heißen Temperaturen alle ohne Sonnenbrand geblieben. Zum Duschen und Schwimmen sind wir am Abend nach den anstrengenden Spielen in das Wellenbad gegangen, um dann hungrig eine Pizza und eine Portion Nudeln zu essen. Die Anstrengungen des Tages haben uns müde und kaputt gemacht, alle Spielerinnen sind schnell in einen tiefen und festen Schlaf gefallen. Dies hat uns am Sonntag zu weiteren guten Spielen beflügelt. Die Unterstützung der weiblichen C-Jugend mit lauten Anfeuerungsrufen zeigte Wirkung, so dass wir am Ende einen sensationellen 6. Platz von 12 Teinehmern erzielen konnten. Der  Abbau der Zelte und das Beladen des Busses funktionierte Dank unseres eingespielten Teams gut und war ruck zuck erledigt. Belohnt haben wir uns mit einem Zwischenstopp bei einer bekannten Schnellimbisskette mit Pommes und Burger. Ein aufregendes Wochenende liegt hinter uns. Wir sind immer noch fasziniert von der Atmosphäre und der tollen Stimmung und freuen uns bereits jetzt auf nächstes Jahr.

„Oben war immer eine Hand dazwischen“
 
Starker Auftritt bei sengender Hitze: Die C-Jugend der JSG HSV Nordstarts hat beim Rasenturnier des TuS Bothfeld den Turniersieg unter zehn Teams geholt. Die Mannschaft aus dem Nordwesten Hannovers überzeugte auf der ganzen Linie, erzielte in insgesamt sieben Spielen 84 Treffer und verlor keine einzige Begegnung. Die Abwehr stand stabil und ließ nur 40 Gegentreffer zu. Auf dem kleineren Feld im Vergleich zur Halle zogen die Nordstarts ein gutes Kombinationsspiel auf und waren ihren Gegnern technisch überlegen. Die zweite Vertretung des TuS Bothfeld (13:6) und die HSG Schaumburg-Nord (12:9) hatten im Viertel- und Halbfinale das Nachsehen. Sehr spannend waren die Begegnungen des künftigen Regionsoberligisten gegen die Gastgeber des TuS Bothfeld, die in der nächsten Saison in der Handball-Landesliga starten. Endete der Vergleich im Gruppenspiel noch 7:7, hatten die Nordstars im Finale nach 15 Minuten mit 10:9 knapp, aber nicht unverdient die Nase vorn. Vor allen Dingen gelang es dem Turniersieger Jonah Ripken, den bärenstarken Kreisläufer des TuS, nicht ins Spiel kommen zu lassen. Im Relegationsspiel hatte er die Nordstars mit 15 Treffern fast noch im Alleingang abgeschossen. Daraus hatten die Nordstars offensichtlich gelernt. Auf dem Rasen konnten seine Mitspieler nicht ihre gefährlichen Bodenpässe spielen und „oben war immer eine Hand dazwischen“, wie Jonah sportlich und freimütig zugab. Fazit: War in den Relegationsspielen noch etwas Sand im Getriebe, scheint sich das Team der Trainer Philipp Blanke und Robert Alldieck gefunden zu haben und kann optimistisch auf die nächste Saison schauen.

Oliver Krebs

Nach dem Abschlußevent am letzten Freitag, vollziehen wir mit Stichtag 29.04.2019 auch den Trainingszeiten und Jahrganswechsel. Die neuen Trainingszeiten und Trainingsorte findet ihr HIER.

Vom 28.09 bis zum 05.10.2018 ging es für die HSV Nordstars mal wieder in das Ferienzentrum Schloss Dankern. Diese Mal reisten wir mit dem Bus und die Freude und die Aufregung bei den Kids war schon bei der Abfahrt in Vinnhorst an der Halle riesig. So kam man am frühen Abend nach knapp vierstündiger Fahrt im Rotwildweg in Schloss Dankern an und konnte das umfangreiche Gepäck zu den Ferienhäusern transportieren. Dieses Jahr hatten wir mit 47 Teilnehmern und sechs Betreuern acht Häuser belegt, davon drei Mädchen-Häuser und 5 Jungen-Häuser. So ging eine aufregende Woche für alle los. Wie immer war das Staunen der Neumitfahrer groß, als diese die riesigen Spielanlagen und Hallen des Ferienzentrums zum ersten Mal sahen. Wie immer wurde der Indoor-Sportplatz mittags von Sonntag bis Donnerstag zum gemeinsamen gemischten Handballspielen angemietet und fast alle haben mitgemacht (siehe Fotos). Anschließend ging es mit vielen Kids in das große Spaßbad "Topas", wo es durch viele Rutschen und Attraktionen nicht langweilig wird. Neu war 2018 die kleine Achterbahn, die trotz häufig langer Warteschlangen von vielen genutzt wurde.

Tatsächlich ist dieses Jahr Hami aus gesundheitlichen Gründen nicht mitgefahren, so dass erstmals seit vielen, vielen Jahren die legendären "Hamiburger" ausfallen mussten. Satt sind trotzdem immer alle geworden… So ging die Woche mit vielen analogen (!!) Spielen wie Werwolf und Munchkin oder Schwimmen schnell dahin und das Ende kam näher. So stand Freitag der Tag der Abreise vor der Tür und es ging mit dem Bus wieder zurück nach Hannover. Wie immer dauerte es rund 4 Stunden, aber wir hoffen, dass 2019 im Oktober eventuell die neue A30 Ortsumgehung Bad Oeynhausen endlich fertig ist, was die Reisezeit verkürzen wird. Kurz vor 15 Uhr fiel man den Eltern müde in die Arme. Es war mal wieder eine schöne Woche ohne große Zwischenfälle, zum Erfreuen der Betreuer. Vielen Dank an alle Betreuer für den reibungslosen Ablauf und einen besonders großen Dank an Kai Schäfer, der das Ganze organisiert hat und ohne den das Ganze wahrscheinlich nicht hätte stattfinden können ! Neu war dieses Jahr übrigens nach fünf Jahren Pause, dass mal wieder A-Jugendliche teilnehmen durften. Der Test war erfolgreich, da sich alle sehr gut benommen haben, so dass das 2019 wiederholt werden kann.

Die Häuser haben sich gegenseitig unterstützt, wenn es um Essen, Ausrüstung oder vielleicht nur das Mitnehmen auf dem Fahrrad ging. Es ist auch schön, die Entwicklung vieler Mitfahrer zu sehen, die schon seit ihrer Mini- oder E-Jugend-Zeit in Schloss Dankern dabei sind. Insgesamt ist über die Altersgrenzen und Geschlechter hinweg ein tolles Gemeinschaftsgefühl entstanden und alle freuen sich, wenn es in einem Jahr wieder nach Schloss Dankern geht.

Thomas Oetzmann